TuS Röllbach - TSV Kleinrinderfeld   3:1 (2:1)

 

3:1-Sieg gegen Kleinrinderfeld: Röllbach beendet die Negativserie von elf sieglosen Spielen

Nach zu­vor elf sieg­lo­sen Spie­len hat TuS Röll­bach am 19. Spiel­tag der Lan­des­li­ga Nord­west mit 3:1 ge­gen TSV Kleinrin­der­feld ge­won­nen.      

Nach dem zweiten Heimsieg in dieser Saison kletterte der TuS mit 17 Punkten auf Relegationsplatz 16. Der Rückstand auf den direkten Klassenerhalt beträgt fünf Punkte, der Vorsprung auf ASV Rimpar und FC Coburg auf den direkten Abstiegsplätze einen Punkt.

Kleinrinderfeld ging nach fünf Spielen ohne Niederlage selbstbewusst ins Spiel und bestimmte die Anfangsphase. In der 9. Minute wurde Lukas Behringer auf der halblinken Seite am Strafraum freigespielt, umkurvte Torwart Maximilian Sponer und schob zur Führung für den TSV ein. Bei einem Konter in der 18. Minute und in der 27. Minute mit einem Schuss aus zwölf Metern hatte der TSV Großchancen, um auf 2:0 zu erhöhen.

Röllbach arbeitete sich nun ins Spiel und erzielte nach einer Flanke von Mario Ackermann aus halbrechter Position mit einem Kopfball durch Noah Markert in der 34. Minute den bis dahin schmeichelhaften Ausgleich. Niesner hatte nur zwei Minuten später nach Pass von Rene Hagendorf die Führung auf dem Fuß, doch sein Schuss wurde zur Ecke abgefälscht. Die zu kurz ausgeführte Ecke leitete eine Großchance für Kleinrinderfeld ein, doch Sponer verkürzte geschickt den Winkel und verhinderte vor dem freistehenden Gästestürmer die erneute Führung für den TSV.

In der 38. Minute erkämpfte sich Manuel Hörst den Ball, legte quer auf Noah Markert und dieser erzielte mit einem für den Gästetorwart Julian Schneider überraschenden Schuss aus 22 Metern die 2:1-Führung.

Nach einer unglücklichen Kopfballverlängerung von Hörst versuchte Nicolai Kuhn im Zweikampf gegen Sandro Kramosch 20 Meter vor dem Tor zu klären. Der Unparteische entschied auf Foul, Freistoß, Notbremse und Rot für Kuhn - eine umstrittene Entscheidung. Rene Hagendorf rückte für Kuhn zurück in die Viererkette, Niklas Scherg ins Mittelfeld. Mit 2:1 für Röllbach ging es in die Pause.

Mit zwei Viererketten und Kapitän Alexander Grimm als einziger Spitze baute der TuS in der zweiten Halbzeit taktisch sehr gut organisiert auf eine starke Defensive, die nur bei einem Pfostenschuss von Benedikt Engert eine Torchance zuließ. Mit großer Leidenschaft, Kampf, hoher Laufleistung und Unterstützung der Zuschauer verteidigte der TuS und hatte bei Konterchancen durch Luis Niesner (56.) und einem Kopfball von Grimm (64.) nach einem Eckball gute Chancen. Nach schnellem Direktspiel von Grimm und Niesner erzielte Fabian Wolf freistehend dann das verdiente 3:1 und damit den Endstand. In einem kampfbetonten emotionalen Spiel gewann der TuS aufgrund einer starken Defensivleistung und Teamgeist verdient.

»In den ersten 20 Minuten hat man die Verunsicherung unserer Mannschaft angemerkt. Dann haben wir uns frei geschwommen. In der zweiten Halbzeit haben wir taktisch, kämpferisch überragend gespielt und verdient gewonnen«, fasste der Trainer Albano Carneiro das Spiel zusammen.

 

TuS Röllbach - TSV Kleinrinderfeld 3:1

Röllbach: Sponer - Hörst (72. Florian Ackermann), Speth (46. Gehringer), Kuhn, Markert, Wolf, Mario Ackermann (82. Koch), Hagendorf, Scherg, Niesner, Grimm. - Tore: 0:1 Lukas Behringer (9.), 1:1 Noah Markert (34.), 2:1 Noah Markert (38.), 3:1 Fabian Wolf (82.). - Rote Karte: Nicolai Kuhn wegen Notbremse (40.). - Zuschauer: 150. - Schiedsrichter: Kimmel (TV Ebern)