TG Höchberg - TuS Röllbach  5:2 (2:2)

 

Röllbach bricht im zweiten Durchgang ein

Hansel und Endres besiegen den TuS quasi im Alleingang. Trainer Albano Carneiro trägt’s mit Fassung: Mund abputzen und weiter.

In der Fuß­ball-Lan­des­li­ga Nord­west hat der TuS Röll­bach in Höch­berg mit 2:5 ver­lo­ren. Da­bei sah es für das Team vom Un­ter­main bis zur Pau­se gut aus. Auf Höch­ber­ger Sei­te glänz­te Han­sel mit drei To­ren und ei­ner Vor­la­ge.

 

TG Höchberg - TuS Röllbach 5:2 (2:2). - Wie von Röllbachs Coach Albano Carneiro befürchtet, fand die Partie auf dem kleinen Kunstrasen statt. Ein Vorteil für die Heimelf, die an die Bedingungen gewöhnt ist. Wieder einmal ging es nicht gut los für den TuS. Schon nach sechs Minuten brachte Endres seine Farben in Front.

In der Folgezeit hatte Röllbach Glück, dass Höchberg das Quäntchen Glück zum zweiten Tor fehlte und der Schiedsrichter einen Treffer wegen Abseits revidierte. Dann kamen die starken Minuten der Gäste. Zunächst markierte Alexander Grimm im Strafraum den Ausgleich (28.), drei Minuten später besorgte Wolf per Seitfallzieher gar die Führung für Röllbach. Doch das war es noch nicht in Durchgang eins. Der starke Hansel war nach 39 Minuten zur Stelle und schob nach Zuspiel von Ettinger durch die Gasse zum verdienten Remis ein.

Nach der Pause musste Röllbach zunächst Keeper Hurem vom Feld nehmen, der einen Pferdekuss abbekommen hatte. Für ihn kam Patsiouras. Nach dem Wechsel kam Röllbach zunächst besser aus der Kabine, ohne allerdings zwingende Chancen zu kreieren. Stattdessen drehte Doppeltorschütze Endres die Partie mit einem Linkschuss (57.).

Pech hatte der TuS dann bei Hansels 4:2 (73.). Vom Hinterkopf eines Röllbacher Abwehrspielers fiel ihm der Ball vor die Füße. Sein dritter Treffer in der 83. Minute war der Schlusspunkt der Partie. Röllbachs Trainer Albano Carneiro fand die erste Halbzeit »absolut okay« und wollte auch nicht besonders hart mit seiner Mannschaft ins Gericht gehen. »In der zweiten Halbzeit haben wir halt nicht mehr umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten«, resümierte der 50-Jährige.

Einzig die fünf Gegentore haben ihn einmal mehr geärgert. »Die Wege auf dem Platz sind kurz und da macht der Gegner das einfach gut«, so Carneiro weiter. Als Handicap sah er zudem die Verletzung von Hurem, die nur noch zwei mögliche Wechsel ließ. »Mund abputzen und weiter« fordert er daher von seiner Elf ein. Es gehe nun darum, gegen Fuchsstadt zu Hause wieder ein Zeichen zu setzen.

Quelle: www.main-echo.de