TSV Lengfeld - TuS Röllbach  5:1 (1:1)

 

Bittere 1:5-Pleite für Röllbach

In der Lan­des­li­ga Nord­west kam der TuS Röll­bach or­dent­lich un­ter die Rä­der. In Leng­feld setz­te es nach ei­ner gu­ten ers­ten Hälf­te ei­ne 1:5-Plei­te. Da­bei kas­sier­te der TuS vier Tref­fer in zwölf Mi­nu­ten.

 

 

TSV Lengfeld - TuS Röllbach 5:1 (1:1). - Albano Carneiro war enttäuscht. »Die Frage, wohin geht der Weg, ist leider beantwortet«, sagte der TuS-Trainer. »Wir sind in alte Muster zurückgefallen, jetzt heißt es wieder Abstiegskampf pur«, meinte der 50-Jährige. Dabei hatte es im ersten Durchgang gut ausgesehen für die Gäste. Zwar brachte Plagens den TSV bereits nach neun Minuten in Führung, Röllbach hatte aber eine Antwort. Andre Pascual verwandelte einen unstrittigen Elfmeter zum Ausgleich (12.).

In der Folgezeit hatte Röllbach durch Alexander und Florian Grimm gute Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Auf Lengfelder Seite traf Krebelder den Pfosten (23.). Die 100 Zuschauer sahen in Durchgang eins eine temporeiche Partie mit vielen Chancen.

Auch in der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein gutes Spiel, allerdings schaffte es Röllbach nicht mehr, so viel Gefahr vor dem gegnerischen Tor heraufzubeschwören. Stattdessen waren die Gäste einmal nach einem eigenen Einwurf und Ballverlust unsortiert und mussten das 1:2 durch den eingewechselten Igor Mikic hinnehmen.

Rot für Pascual

Nur eine Minute später sorgte Tkalec mit dem 3:1 für die Vorentscheidung. Krebelder (80.) und erneut Mikic (84.) schraubten dann das Ergebnis noch gegen indisponierte Röllbacher in die Höhe. Den unrühmlichen Schlusspunkt einer für Röllbach denkwürdigen zweiten Halbzeit setzte Andre Pascual. Der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1 langte an der Außenlinie in der eigenen Hälfte mächtig hin und wurde wegen groben Foulspiels mit Rot zum Duschen geschickt.

Carneiro. machte als Manko die eklatant schlechte Chancenverwertung in Halbzeit eins aus. Als einen, aber nicht den entscheidenden Faktor, nannte er das Spiel gegen den Wind in den zweiten 45 Minuten. Nicht gefallen hat ihm, dass insbesondere nach dem dritten Gegentreffer die Köpfe nach unten gingen und seiner Mannschaft die Laufbereitschaft abhanden gekommen ist.

Quellle: www.main-echo.de