FC Coburg - TuS Röllbach 1:2 (0:1)

 

 

Auf dem kleinen Kunstrasenplatz machten die Röllbacher von Beginn an die Räume eng und versuchten bei Ballgewinnen schnell umzuschalten und Nadelstiche zu setzen. Dieser Plan ging zunächst hervorragend auf, weil die Coburger in der ersten Halbzeit nicht einmal auch nur annähernd gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auftauchten.

In der zwölften Minute wurden die Röllbacher für diese Taktik belohnt. Eine Freistoßchance ließ sich Markus Diwersi nicht entgehen und erzielte die Führung. »Da waren wir wirklich dran und hätten das ein oder andere Mal das Spiel vorentscheiden können. Die größte Chance hatte unser Kapitän Florian Grimm, der mit einem Foulelfmeter unglücklich an der Latte scheiterte«, berichtete TuS-Trainer Albano Carneiro. »In der Pause habe ich der Mannschaft gesagt, dass Coburg jetzt kommen wird, und wir die erste Viertelstunde unbedingt überstehen müssen.«
Die Gastgeber kamen tatsächlich enorm offensiv aus der Kabine und berannten das Tor von Röllbach. »Wir standen aber unheimlich sicher und haben kaum etwas zugelassen. Als alles sich bereits auf das 1:0 eingerichtet hatte, haben die Coburger aus dem Nichts heraus den Ausgleich gemacht«, so Carneiro über die plötzliche Wende. Eine lange Flanke fand Torjäger Daniel Sam, der den Ball über die Linie nickte (79.).

Danach drückten die Coburger noch mehr, wollten unbedingt den Dreier, aber in der 88. Minute schlug Röllbach eiskalt zu. »Wir haben uns nicht unterkriegen lassen, wären auch mit einem Punkt zufrieden nach Hause gefahren, doch dann ein lupenreiner Konter, der mit einem traumhaften Schuss aus 20 Meter in den Winkel von Rene Hagendorf abgeschlossen wurde. Danach gab es kein Halten mehr«, war Carneiro überglücklich.

Quelle: www.main-echo.de