FC Schweinfurt 05 II - TuS Röllbach 6:4 (3:1)

 

Die Gäste hatten auf ein 4-4-2 umgestellt, um die Defensive zu stärken. »Wir wollten versuchen, bei Ballgewinnen Nadelstiche zu setzen. In der Anfangsphase ist uns das gelungen, hatten wir doch durch Mario Ackermann die Führung auf dem Fuß. Im Gegenzug machen die Schweinfurter aber das 1:0«, schilderte TuS-Coach Albano Carneiro den Auftakt.

Nach einer Viertelstunde schüttelte Röllbach den Rückschlag ab und schaffte nach einem Kopfball von Benedikt Ludwig den verdienten Ausgleich (27.). »Da waren wir einen Tick besser, aber dann macht Christopher Lehmann drei Tore in Serie«, erklärte Carneiro und schob hinterher: »Insbesondere vor der Pause waren wir ein wenig zu weit weg von den Gegenspielern.«
In den zweiten 45 Minuten wurden die Röllbacher offensiver. Nach einer Ecke schoss Mario Ackermann aufs Tor, doch der Ball prallte vom rechten an den linken Pfosten und zurück ins Feld. Während die Röllbacher noch den Kopf schüttelten, konterten die »Schnüdel« zum 4:1 (58.).

Doch die Gäste gaben nicht auf und kamen binnen fünf Minuten auf 3:4 heran. »Da müssen wir das Ergebnis auch mal halten, statt uns durch Lücken in der Hintermannschaft das 3:6 einzufangen. Dennoch war es nicht vorbei. Nach dem 4:6 hatten wir in der 83. Minute das 5:6 erzielt, doch der Schiedsrichter verweigerte die Anerkennung. Dann stehen wir frei vor dem Tor, werden aber zurückgepfiffen«, ärgerte sich der Röllbacher Coach über zwei Entscheidungen des Referees.

Quelle: www.main-echo.de

 

Das war das Spiel des Christopher Lehmann. Mit seinen drei Toren, die er zum 6:4-(3:1)-Sieg der Reserve der Nullfünfer gegen Röllbach beisteuerte, legte er den Grundstein für einen am Ende hochverdienten Sieg. Wobei sein Tor zum 3:1 (45.) auf derart akrobatische Weise zustande gekommen war, dass Coach Ulli Baumann (im Bild) Probleme hatte, es zu schildern. „Am Torwart vorbei, zur Grundlinie, mit dem Rücken zum Tor ein Drehschuss in den Winkel – ich hab nicht gewusst, dass man so Tore schießen kann“, so Baumann, „er war einfach überragend“. Baumanns offensiv ausgelegte Mannschaft zog bis zur 58. Minute auf 4:1 davon und so schnell wie die Offensive Tore schoss so schnell ließ die Defensive Bruder Leichtfuß zum Zug kommen. Zwei „dumme Tore“ nach Standards, die Bälle kamen aufs Tor gezogen rei, und es hieß nur noch 4:3. Der FC 05 II fing sich aber wieder und setzte sich auf 6:3 vom Gegner ab. Das letzte Gegentor war nur noch Ergebniskosmetik. (Quelle: Tagblatt)

Quelle: www.fcschweinfurt1905.de